#Autofasten2019 geschafft Fazit

#Autofasten2019: Experiment geschafft!

Sechs Wochen lang ohne eigenes Auto, dafür mit ÖPNV-Ticket und Carsharing. Angellica und Ralf haben es geschafft und das Experiment #Autofasten2019 beendet. Erfolgreich? Das verraten sie im Fazit.

Ralf: „Ich werde mich von meinem Auto trennen“

Musiker Ralf ist vom autofreien Leben nun fest überzeugt.

„Insgesamt bin ich sehr gut zurechtgekommen. An die Nutzung des ÖPNV war ich ja schon gewohnt und die Vorreservierung eines book-n-drive-PKWs zur berufsbedingten Nutzung bei Schwertransporten hat sich nach zwei-, dreimal auch eingespielt. Meine Nutzungszeiten sind scheinbar antizyklisch zu anderen Nutzern, so dass immer ein Fahrzeug vor Ort frei war.

Wenn beständig an einer Verbesserung der ÖPNV-Netze gearbeitet wird und dazu ein wirklich attraktives Preissystem eingeführt wird (Wiener Modell, 365-Euro-Ticket, noch besser komplett staatlich finanziert), sollte es zusammen mit einem ausgebauten sicheren Radwegenetz konkurrenzlos sein für die Stadt der Zukunft.

Ich finde, das bisschen Verlassen der eigenen Komfortzone zugunsten der Nutzung von ÖPNV und Fahrrad ist ein durchaus zumutbarer Beitrag. Jeder Mensch sollte mental so stark sein, diesen kleinen energetischen und zeitlichen Aufwand, als seinen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Denn: Autos in der Stadt rauben Raum und Luft und gefährden Menschen. Ohne sie würden die Städte endlich entstresst und wieder l(i)ebendwürdig werden.

Ich jeden falls werde mich von meinem Auto trennen und so meinen Beitrag leisten.“

 

Angellica: „Entspannter als im Auto“

Angellica ist happy, dass sie am Experiment teilgenommen hat.

„Es war ein superspannendes Experiment und, wie ich mir schon gedacht hatte, eine Herausforderung. Für mich war es zu Beginn nicht immer einfach sich nach Bus und Bahn zu orientieren, aber ich bekam nach einigen Tagen meine alltägliche Routine.

Die Fahrten zur Arbeit wurden ruhiger, entspannter und bequemer als im Auto.

Natürlich gab es immer mal Ausfälle und Verspätungen, die ähneln einem Unfall oder einer Baustelle auf der Autobahn. Insgesamt bin ich froh darüber, ausgelost worden zu sein, um dies mal auszuprobieren. Es hat Spaß gemacht!“

 

 

 

 

Anmerkung: Die hier formulierten Äußerungen sind direkte Zitate der Teilnehmer. Sie entsprechen nicht nötigerweise den Ansichten der VGF.

Elisa Hörst
e.hoerst@vgf-ffm.de
1 Kommentar
  • Fazlul Karim
    Gepostet am 7. Mai 2019, 11:06Uhr Antworten

    Super!! Tolle Idee

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