BABO-TALK: Vom „Bahnbabo“ zum hessenquiz-Sieger

And the winner is… Der Bahnbabo! VGF-Fahrer Peter Wirth, der Öffentlichkeit eher bekannt als der „Bahnbabo“, hat beim hessenquiz im hr den ersten Platz belegt. Uns hat er von dem aufregenden Tag erzählt und verraten, was er Tolles mit seinem Gewinn macht.

Peter, wie bist du überhaupt Teilnehmer beim hessenquiz geworden?

Ich habe als „Bahnbabo“ schon früher mit dem Hessischen Rundfunk zusammengearbeitet, zum Beispiel für einen Bericht in der hessenschau. Daher kannte mich die Redaktion und sie haben mich in die Sendung eingeladen.

Warst du aufgeregt?

Ja, war ich. Eigentlich bin ich nämlich eher nicht so der Quiztyp.

Wer hat dich zur Sendung begleitet?

Die starke Frau, die hinter mir steht und mich bei all meinen verrückten Ideen unterstützt: Meine Ehefrau und Fahrer-Kollegin, Heike Wirth. Außerdem noch eine Freundin.

Mit dem richtigen Aufwämrprogramm geht alles besser.

Der Bahnbabo weiß: Mit dem richtigen Aufwärmprogramm geht alles besser.

Wie hast du dich auf die Show vorbereitet?

Ich habe die Landkarte von Hessen auswendig gelernt und alle Flüsse und Berge studiert. Außerdem habe ich immer alte hessenquiz-Sendungen angesehen und die hessenschau zu einem Teil meines täglichen Lebens gemacht.

Wie lief es „hinter den Kulissen“ ab?

Ich musste mich dreieinhalb Stunden vor der Sendung mit drei verschiedenen Outfits im Sender einfinden. Nach einem kurzen Briefing ging es zur Gewandmeisterin, wo meine Outfits gecheckt wurden. Die Dame sagte mir erstmal, dass ein kurzes Hemd mit Krawatte gar nicht geht. Dabei besitze ich gar keine langärmeligen Hemden! Ich hatte aber meine zwölf meeegageilen, handgefertigten Bahn-Krawatten dabei, die ich vor zwanzig Jahren von meinem Kollegen in Heddernheim gekauft hatte. Die sind mit Airbrush hergestellt und wahre Kunstwerke. Sie zeigen ausnahmslos Frankfurter Straßenbahnmotive. Das beeindruckte und überzeugte die Gewandmeisterin und so fand eine dieser Krawatten den Weg ins hessenquiz.

Dann folgte die Einweisung im Studio am Pult mit all den Knöpfen und dem Screen, gefolgt von der Tonprobe, noch ohne Publikum. Später wurden wir dann ins Studio geführt, wo das Publikum bereits Platz genommen hatte. Bei diesem Gang fühlte ich mich wie ein Gladiator, der in die Arena kommt, wo die Löwen auf ihn warten, hahaha….

Wie viele Fragen musstest du beantworten?

Insgesamt 15 Fragen auf drei Runden verteilt.

Was war die schwerste Frage?

Die Frage nach dem Namen des sehr bekannten Comedian „Kaya Yanar“ konnte ich nicht so schnell beantworten wie der zweitplatzierte Kandidat. Er fiel mir in dem Moment einfach nicht ein, obwohl ich ihn kenne und auch gerne zitiere.

Was war dein Highlight in der Sendung?

Der Spagat, um den mich die Redaktion gebeten hatte und den ich direkt vor dem Moderator Jörg Bombach auf dem Studioboden gemacht habe.

Was hast du gewonnen?

Den hessenquiz-Pokal und eine Reise, eine Woche im Aldiana Club Costa de Sol in Spanien für zwei Personen mit All Inclusive, Unterbringung im Doppelzimmer und inkl. Flug.

Was machst du mit dem Gewinn?

Der Pokal bekommt natürlich einen Ehrenplatz bei uns zuhause. Und die Reise spende ich einer Familie, die vom Leben nicht so verwöhnt wurde und deren Kind an einer sehr ernsthaften Krankheit leidet. Bei der Organisation hat mir der Verein MainLichtblick e.V. geholfen. Es bedeutet mir sehr viel, diese Familie aus ihrer täglich um die Krankheit des Kindes kreisenden Sorgenwelt herauszuholen. Ich hatte in meinem Leben schon viel Glück und möchte gerne etwas zurückgeben.

 

Die ganze rührende Geschichte seht ihr heute Abend um 18.00 Uhr in maintower im hr.

Elisa Hörst
e.hoerst@vgf-ffm.de
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