Service(s) der VGF

Viele meckern darüber, dass Deutschland eine „Service-Wüste“ sei. Dass dies nicht stimmt, beweist die VGF. Bei uns ist der Fahrgast König. Wir tun alles, damit Sie sicher, bequem und pünktlich Ihr Ziel erreichen, zum Beispiel in unserer smarten Tram. Rollstuhlfahrer sind (fast) komplett barrierefrei mit unseren U-Bahnen unterwegs. Und ein Fahrrad kostet bei uns nicht extra.

 

Modernste Technik in der smarten Tram

Was die Deutsche Bahn kann, können wir auch: Eine unserer Straßenbahnen der Typserie „R“ macht Smartphone-Benutzern das Leben einfacher. Gemeinsam mit dem Fahrzeughersteller Siemens kann man jetzt auch wie in ICEs online gehen. Kostenfreies WLAN bietet schnellen Internetzugang. Über die aktuellsten Nachrichten, das Wetter und die Anschlüsse kann man sich über zwei doppelseitige Videobildschirme informieren.

Eine Innenraum- und eine Außen-Antenne mit GPS-Signal sowie die Mobilfunknetze entlang der Strecke ermöglichen den Fahrgästen Zugang zum World Wide Web mit den eigenen Geräten. Das WLAN in der Bahn bietet darüber hinaus nicht nur Zugriff auf unsere vielfältigen Service-Angebote – diese stammen von unserer Homepage www.vgf-ffm.de –, sondern auch auf aktuelle Informationen über die Belegung des Mehrzweckbereichs. Diese Information ist für die Reiseplanung von Personen mit besonderem Platzbedarf hilfreich, zum Beispiel wenn Fahrgäste mit Gepäck, Kinderwagen oder Rollstuhl unterwegs sind.

Seit Sommer letzten Jahres ist diese Straßenbahn nun schon auf unseren Schienen unterwegs und erfreut sich so einiger Beliebtheit bei unseren Fahrgästen.

 

Barrierefreiheit

Als Rollstuhlfahrer muss man im öffentlichen Personennahverkehr besonderen Herausforderungen stellen – übrigens auch als Mutter mit Kinderwagen oder älterer Herr mit Stock. Bis vor einigen Monaten war an den Stationen „Glauburgstraße“ und „Musterschule“ ein Ausstieg aus der U5 ein schwierigeres Unterfangen. Inzwischen gehören die zwei zu den zehn oberirdischen Bestands-Stationen („Preungesheim“, „Sigmund-Freud-Straße“, „Ronneburgstraße“, „Theobald-Ziegler-Straße“, „Gießener Straße“; „Marbachweg / Sozialzentrum“, „Hauptfriedhof“, „Dt. Nationalbibliothek“), die seit 2013 barrierefrei umgebaut wurden.

Aber auch in den unterirdischen Stationen passiert viel: 41 öffentliche Aufzüge sowie 269 Fahrtreppen sorgen dafür, dass mobilitätseingeschränkte Personen ihrem jeweiligen Ziel ein Stück näher kommen. Und sollte mal doch etwas nicht fahren, dann einfach die Rufnummer der Sicherheits- und Service-Zentrale (069 213-22708) wählen oder den Knopf an einer unserer Notruf- und Informationssäulen drücken: Dann kommt ein Ordnungsdienstmitarbeiter zu Hilfe. Der kann dann einen der vier Treppensteiger zum Einsatz bringen und so den Aufstieg leichter machen.

 

Nicht nur bei Fragen oder Problemen sind wir für Sie da

Sollte es doch mal nötig sein, und Sie brauchen Hilfe, dann sind unsere Fahrgastbetreuer und ebenso Kollegen vom Fahrgast-Begleitservice für Sie da. Erste beantworten an zentralen Stationen, wie z. B. Hauptwache und Konstablerwache, alle möglichen Fragen, halten Infos und Hinweise auch bei Änderungen im Liniennetz und beim Tarif bereit, stehen bei Umleitungen oder Bauarbeiten den Fahrgästen vor Ort für Fragen zur Verfügung und sorgen tatkräftig dafür, dass Kunden mit Kinderwagen, Gepäck und andere Personen mit eingeschränkter Mobilität zum Bahnsteig und in die Bahn gelangen. Von Montag bis Freitag zwischen 8 und 19.30 Uhr und Samstag von 10 bis 18 Uhr sind sie in Zweier-Teams unterwegs.

Wie in unserem Blogartikel vom Februar 2017 berichtet, gibt es seit 3. Mai 2010 unseren Fahrgast-Begleitservice. Die Kollegen machen unseren Fahrgästen in Frankfurt die Wege leichter und unterstützen sie in ihrer alltäglichen Mobilität. Denn wir bringen Sie von Tür zu Tür.

 

Der besondere Service für Autofahrer

Auch der Autofahrer kann nicht (ganz) ohne die VGF. Am Römerhof, Teil des Omnibus-Betriebshofs, steht das Nutzfahrzeug-Service-Zentrum. Hier erhalten Sie Serviceleistungen aus Meisterhand. Die Mitarbeiter sind bestens qualifiziert und verfügen über eine langjährige Berufserfahrung. Werkstattarbeiten oder TÜV für alle Fahrzeuge? Seit zehn Jahren besteht dieser Service, der allerdings in der Zwischenzeit durch unser Schwester-Unternehmen ICB erbracht wird.

Von Abgas- und Hauptuntersuchung, Reifendienst und Kfz-Reparaturen an allen gängigen Modellen über Fahrtschreiberprüfung nach § 57b StVZO, Austausch von Stoßdämpfern und Autoelektrik bis hin zu Einbau von Zubehör (z. B. Freisprecheinrichtungen), Klimaanlagen-Desinfektionsservice, Karosserie- und Autoglas-Reparatur und vielem mehr – nicht nur in Sachen Bus macht unseren ICB-Kollegen niemand etwas vor.

 

Im Notfall auf Taxis umsteigen

Sollte aufgrund eines Unfalls, Falschparkers oder einer technischen Störung eine Straßen- oder U-Bahn außerplanmäßig zum Beispiel nicht bis nach Enkheim fahren, dann kommen Sie dank des Ersatzverkehrs mit Taxen trotzdem an Ihr Ziel. Fahrgäste werden dann von unserem Fahrpersonal über die Situation informiert und auf den „SEV“ hingewiesen, den „Schienen-Ersatzverkehr“. An den Haltestellen und in den Stationen erscheint ein Hinweis auf dem Display der Dynamischen Fahrgastinformation und es erfolgen Lautsprecheransagen.

Die Taxen, gekennzeichnet durch Autofahnen „Ersatzverkehr im Auftrag der VGF“, halten an einem sicheren Platz nahe der jeweiligen Station bzw. Haltestelle (z. B. am Straßenrand oder an der nächsten Bushaltestelle). Natürlich ist der Taxi-Ersatzverkehr für Fahrgäste mit einem gültigen RMV-Ticket kostenlos.

Wer noch spätabends mit unseren Bahnen unterwegs ist, aber von der Haltestelle oder U-Bahnstation einen längeren Fußweg bis nach Hause zu laufen hat, kann beim Fahrer oder bei der Fahrerin ein Taxi bestellen. Beim Einsteigen einfach die Haltestelle nennen, von der einem das Taxi abholen soll. Über Funk bestellen wir den Wagen. So kommen Sie sicher bis vor Ihre Haustür – in diesem Fall aber nicht mit Ihrem Fahrschein, dieser Transport kostet extra.

 

Weitere Service-Angebote der VGF

Wem dies an Service (noch) nicht reicht, dem seien noch folgende Angebote ans Herz gelegt: Während in den meisten anderen Städten für das Fahrrad in der Straßen- oder U-Bahn ein Extraticket gelöst werden muss, kann man in Frankfurt darauf verzichten. Denn in unseren Schienenfahrzeugen ist die Fahrradmitnahme kostenfrei.

Jene, die ihr Portemonnaie, ihre Handtasche oder ihren Schirm in der Straßenbahn oder U-Bahn verloren haben, werden wohlmöglich in unserem Fundbüro, B-Ebene der Hauptwache, fündig. Montags und mittwochs von 8 bis 18 Uhr sowie dienstags, donnerstags und freitags von 8 bis 14 Uhr ist das Fundbüro offen. Alles, was Fahrgäste oder zum Beispiel VGF-Fahrer und andere Mitarbeiter in Bahnen oder an Haltestellen finden und abgeben – selbst die kuriosesten Gegenstände wie Fressnäpfe, Klarinetten oder Receiver – landen dann früher oder später im Fundbüro.

Tipp für Schnäppchenjäger: Alle zwei Monate, stets an den ungeraden, werden freitags um 15 Uhr Fundsachen im Straßenbahnbetriebshof Eckenheim versteigert. Handschuhe oder Handys, Fahrräder oder Aktentaschen, Stofftiere oder sogar Sonnenbrillen mit geschliffenen Gläsern kommen dann unter den Hammer. Was immer in unserem Fundbüro landet und ausreichend gut erhalten ist, versteigern wir – selbstverständlich erst nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist von drei Monaten und umfangreichen Recherchen nach den Besitzern.

Bei Fragen rund um den Fahrplan, zu unseren Bahnlinien oder sonstigem, was die VGF betrifft, muss man nicht unbedingt zur Hauptwache laufen. Halten Sie einfach Ausschau nach unserem Infobus. Seit 1997 ist der nun schon im Einsatz. Das ganze Jahr über steht der Bus an zentralen Orten in Frankfurt, insbesondere wenn Messen oder Großveranstaltungen stattfinden. Die Kollegen informieren über Tarife, Tickets, Fahrpläne oder die Bedienung der Fahrkartenautomaten. Übrigens kann man unseren Infobus auch bestellen.

 

Die VGF – Viele Gute (Service-)Fähigkeiten

Die VGF tut mehr, als nur ihre Fahrgäste ans Ziel zu bringen: Bei uns wird Service großgeschrieben. Deshalb sind wir für Sie nicht nur in der realen Welt für unsere Fahrgäste da, sondern auch in der digitalen. Im Internet informieren wir über das Unternehmen, Sonderaktionen oder Bauvorhaben.

Also: Schauen Sie gerne auf unsere Homepage, auf Facebook, auf Twitter oder – wenn Sie den menschlichen Kontakt vorziehen – in der Hauptwache vorbei.

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