So schnittig! Das Europaviertel-Schneidrad ist eingehoben

Es ist drin! Das riesige Schneidrad, der „Kopf“ der Tunnelvortriebsmaschine zur Verlängerung der U5 ins Europaviertel, wurde am 21. Juni 2019 in die Startbaugrube an der Europa-Allee gehoben. Kein leichtes Unterfangen, schließlich hat das Schneidrad einen Durchmesser von 7,1 Metern und ein Kampfgewicht von stolzen 72 Tonnen!

Ein Kran ließ das Rad behutsam in die Baugrube in 17 Metern Tiefe gleiten. Dort wartete bereits die Anfahrtskonstruktion – die halbrunde Schildwiege gibt dem runden Schild und dem Schneidrad Stabilität und bringt sie in die richtige Ausgangsposition. Nach und nach werden von nun an die weiteren der ca. 150.000 Komponenten der 580 Tonnen schweren Tunnelvortriebsmaschine nach unten gehoben und dort miteinander verbaut. Bevor im Spätsommer das große Bohren beginnt.

In der 17 Meter tiefen Startbaugrube in der Europa-Allee wartete schon die Anfahrtskonstruktion...

In der 17 Meter tiefen Startbaugrube in der Europa-Allee wartete schon die Anfahrtskonstruktion…

... auf das 72 Tonnen schwere Schneidrad, das von einem Kran behutsam herabgelassen wird.

… auf das 72 Tonnen schwere Schneidrad, das von einem Kran behutsam herabgelassen wurde.

Frankfurt-Spezial

Das Schneidrad ist eine Sonderanfertigung, bestens angepasst an die Gegebenheiten des Frankfurter Bodens. Rund 100 Schälmesser und 29 Schneidrollen werden sich durch die Erde arbeiten. 850 Meter pro Tunnelröhre.

Freude und Dank

Ingo Kühn, Geschäftsführer der Stadtbahn Europaviertel Projektbaugesellschaft (SBEV), zeigte sich beeindruckt von dem Schneidrad und diesem „besonderen Moment“ und dankte allen Beteiligten und vor allem den Anliegern rund um die Baustelle „für die Geduld und das Verständnis in dern letzten Monaten.“ Auch VGF-Geschäftsführer Michael Rüffer war begeistert: „Ein Meilenstein im Projekt ist erreicht. Der Bau eines U-Bahn-Tunnels ist nichts Alltägliches, und es ist toll, bei diesem Ereignis dabei zu sein.“

Großes Interesse

Und auch die Presse war natürlich vor Ort, um den „Meilenstein“ festzuhalten. Hier finden Sie einige Berichte:

BILD FrankfurtMerkurist FrankfurtFrankfurter Rundschauhessenschau (ab 14:43)

 

Elisa Hörst
e.hoerst@vgf-ffm.de
Keine Kommentare

SCHREIBE EINEN KOMMENTAR