Oberseite einer Bahn mit Lüftungsgittern für die Klimaanlagen.

Sommerzeit ist Klimaanlagen-Zeit

… jedenfalls seit diese Geräte auch in Autos nicht mehr zur teuren Sonderausstattung gehören und auch in Kleinwagen unverzichtbar sind. Dann, denkt sich der Fahrgast, doch erst recht auch in Straßen- und U-Bahnen. Und das, obwohl es große Verkehrsbetriebe in Deutschland gibt, die grundsätzlich auch neue Fahrzeuge nur „oben ohne“ anschaffen, denn bei Niederflur-Bussen und -Bahnen sind die tonnenschweren Geräte auf den Dächern montiert.

In Frankfurt gehören Klimaanlagen ebenso zum Standard des öffentlichen Verkehrs, wie sie von Fahrgästen inzwischen als selbstverständlich vorausgesetzt werden. Aber leider ist es nicht in jedem Fahrzeug kühlschrankkalt. Wer im Sommer schon einmal in den Vereinigten Staaten war, weiß das zu schätzen. Und auch nicht jede Straßenbahn trägt solche Geräte auf dem Dach.

Und wie es aussieht, nimmt der Sommer in dieser Woche ja doch etwas Fahrt auf.
Deshalb möchten wir einige Fragen rund um die Klimatisierung in Bahnen beantworten:

 

Haben alle Fahrzeuge in Frankfurt Klimaanlagen?

Leider nein. Alle Busse in Frankfurt verfügen inzwischen über Klimaanlagen, 2/3 der Straßenbahnen und seit Frühjahr 2017, als die letzten U-Bahnen der Reihe „U5“ geliefert wurden, 224 von insgesamt 261 U-Bahnwagen. Alle seit Oktober 2003 neugekauften Straßenbahnen des Typs „S“ (74 Stück in Betrieb) und des seit 2008 beschafften U-Bahnwagens „U5“ verfügen über Klimaanlagen. Auch die 45 bestellten „T“-Wagen werden selbstverständlich alle mit einer Klimaanlage ausgestattet sein.

Warum nicht?

Weil auch noch ältere Bahnen („U4“, „P“ und „R“)  in Betrieb sind, die nicht mit Klimaanlagen nachgerüstet werden können oder kurz vor der Ausmusterung – und damit dem Ersatz durch klimatisierte Neu-Fahrzeuge – stehen, so dass eine Nachrüstung unwirtschaftlich ist. Aber: ihre Zahl wird kleiner.

Wann wird die ganze VGF-Flotte klimatisiert sein?

Irgendwann. Das muss so lapidar beantwortet werden, denn 100% können erst mit dem Ersatz der „R“-Wagen (Straßenbahn) und „U4“-Wagen (U-Bahn) erreicht werden. Wann diese Fahrzeuge ersetzt werden – zum Beispiel durch den neuen „T“-Wagen – kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden. Die folgende Frage steht damit in engem Zusammenhang.

Kann nachgerüstet werden?

Bei den Straßenbahnen des Typs „R“ (38 Stück) und den U-Bahnwagen des Typs „U4“ (37 Stück), die bis auf Weiteres in Betrieb bleiben, ist das nicht möglich, da die Dachstatik nicht auf das Gewicht dieser Aggregate ausgelegt ist – das können bis zu 1,5 Tonnen sein. Bei Niederflurfahrzeugen gibt es keine andere vernünftige Option, als sie auf den Dächern zu installieren.  Bei in die Türkei verkauften „Pt“-Wagen wurden dort Anlagen in den Innenraum eingebaut und nehmen so Sitzplätze weg, was aus Frankfurter Sicht keine gute Lösung ist. Die U-Bahn-Typen „Ptb“ und „U2“ werden bzw. wurden im Laufe des Jahres 2016, die „U3“ bis 2017 durch die „U5“-Wagen ersetzt, eine Nachrüstung ist nicht wirtschaftlich.

In die 38 „R“- und 37 „U4“-Wagen wurden bzw. werden aber neue Fenster mit Oberlichtern eingesetzt, die sich öffnen lassen, damit mehr Frischluft ins Innere kommt und zirkuliert – ein bisschen „old-school“.

Außerdem: Die Fahrerstände der genannten U4-Bahnen wurden mit kleineren Klimaanlagen nachgerüstet. Schließlich ist das der Arbeitsplatz unserer Fahrerinnen und Fahrer – und die sind über mehrere Stunden in der Bahn unterwegs.

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Warum hat der Ebbel-Ex keine Klimaanlage?

Das wäre wohl übertrieben, als die „K“-Wagen Anfang der 50er Jahre angeschafft wurden, gehörten solche Aggregate auch nicht zur Originalausstattung. Und keiner hat sie damals vermisst.

Warum haben klimatisierte Fahrzeuge keine Fenster, die sich zusätzlich öffnen lassen?

Weil wir nicht die Umwelt kühlen wollen. 

Aber umgekehrt wird ein Schuh daraus, denn so gelangt warme Außenluft ins Fahrzeuginnere. Und zu viel warme Luft kann zu einer Überlastung und damit Ausfall der Anlagen führen. Das gilt auch für Türen, die zu lange offen stehen und nicht selten von Fahrgästen blockiert werden – z.B., um dem Bekannten noch den Einstieg zu ermöglichen, der leider noch an der roten Ampel steht.

Wie viel kostet eine Klimaanlage pro Fahrzeug bei der Beschaffung?

Bei einem neuen Bus, der eine Anlage auf dem Dach trägt, zw. 8.000 und 10.000 €.

Bei einem „S“-Wagen befinden sich insgesamt fünf Anlagen auf dem Dach: drei für die Fahrgasträume, zwei für die beiden Fahrerstände. Zusammen kosten diese Anlagen rd. 115.000 € pro Bahn. Bei einem 25 Meter langen „U5“-U-Bahnwagen sind vier Anlagen auf dem Dach: je zwei Fahrgastraumanlagen und zwei Fahrerraumanlagen. Die Gesamtkostenbelaufen sich pro Einheit auf 130.000 €.

Wie viel verbraucht eine Klimaanlage?

Bei Bussen ca. 2 Liter Diesel auf 100 Kilometern (bei einem Gesamtverbrauch des Busses von rd. 45 Litern auf 100 Kilometern).

Die Anlagen der „S“-Wagen (Straßenbahn) verbrauchen bei einer Leistung von 2,5 KW der Fahrerraum- und 19 KW der Fahrgastraum-Anlagen zusammen 62 KW. Die „U5“-U-Bahnen verbrauchen bei einer Leistung von 2,5 KW der Fahrerraum- und 12 KW der Fahrgastraum-Anlagen zusammen 29 KW. Dies sind Maximalwerte bei Volllast der Anlage.   

Können Fahrer die Klimaanlagen ein- oder ausschalten?

Nein, die Einstellung wird von der jeweiligen VGF-Werkstatt vorgegeben, das Fahrpersonal hat auf die Regelung der Klimageräte im Fahrgastraum keinen Einfluss.

Können Fahrer die Temperatur je nach Wünschen der Fahrgäste regulieren?

Nein, auch dies ist von Werkstattseite vor eingestellt. 

Was ist der Grund für die Voreinstellung?

Bei Schienenfahrzeugen: Norm DIN EN 14750-1 „Bahnanwendungen – Luftbehandlung in Schienenfahrzeugen des innerstädtischen und regionalen Nahverkehrs“. Diese Schrift legt die Leistungsfähigkeit der Heiz- und Kühleinrichtungen, die Aufheiz- und Abkühlzeit, die Innen- und Außentemperatur, die Temperaturdifferenz sowie die Außenluftmenge pro Person genau fest. Hier kann der Fahrer nicht mal eben am „Rad drehen“.

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Auf wie viel Grad sind die Anlagen / die Fahrzeuge eingestellt?

In Bussen – zum Beispiel unserer Schwestergesellschaft ICB – ca. 22 Grad, aber das ist ein theoretischer Wert, der bei hochsommerlichen Temperaturen nicht erreicht wird: ständiger „Stop and Go“, offene Türen – Standard bei den Bussen sind drei Türen, egal ob es sich um einen zwölf Meter langen Solo-Bus oder einen 18 Meter langen Gelenkzug handelt -, dabei kurze, aber kundenfreundliche Haltestellen-Abstände usw.

Bei U- und Straßenbahnen wird die Raumtemperatur je Fahrgastraum-Klimagerät (pro Wagenteil ein Klimagerät) durch zwei Temperatur-Fühler erfasst. Aus den beiden Werten wird ein mittlerer Ist-Wert ermittelt. Die Raumtemperatur wird anhand der Differenz zwischen Ist- und Soll-Temperatur durch Kühlen oder Heizen geregelt. Dies erfolgt automatisch über die Raumtemperaturfühler im Wageninneren, in Abhängigkeit vom gewünschten Raumtemperatur-Sollwert und der Außentemperatur. Bei Außentemperaturen von mehr als 19°C wird der Raumtemperaturwert angehoben, um die gesundheitliche Belastung der Fahrgäste durch zu hohe Temperatur-Differenzen gering zu halten. Die Temperatur-Differenz zwischen Innenraum-Temperatur und Außentemperatur ist in der genannten Norm DIN EN 14750-1 „Bahnanwendungen – Luftbehandlung in Schienenfahrzeugen des innerstädtischen und regionalen Nahverkehrs“ mit ca. 3°C fest gelegt.

Mit der Kühlung erfolgt gleichzeitig eine Entfeuchtung der Luft, denn  Schwüle wird von Fahrgästen häufiger als unangenehmer empfunden als die Hitze selbst. Des Weiteren wird zur Kühlung zu 100% mit Außenluft gearbeitet. Im vollbesetzten Fahrzeug ist eine große Außenluftmenge (15m³/h pro Person) erforderlich, um die nötige Kühlleistung im vorgegebenen Temperatur-Bereich in das Fahrzeug einzubringen.

Gibt es Vorgaben, wie kühl Fahrzeuge sein müssen, z.B. per Gesetz?

Die Auslegung der Klimaanlagen für U- und Straßenbahnen regelt die genannte Norm DIN EN 14750-1 „Bahnanwendungen – Luftbehandlung in Schienenfahrzeugen des innerstädtischen und regionalen Nahverkehrs“.

Sind Klimaanlagen gesetzliche Pflicht?

Nein, sie sind ein freiwilliger Standard, den die VGF beim Kauf neuer Fahrzeuge – bei den Straßenbahnen seit Oktober 2003, bei den „U5“-Bahnen seit Frühjahr 2008 – selber gesetzt hat. Eine gesetzliche oder ähnliche Verpflichtung gibt es nicht. Im Gegenteil: Es gibt große Verkehrsbetriebe wie die DVB in Dresden, aus verschiedenen Erwägungen (Neupreis, Unterhaltung, Verbrauch, Umweltschutz) bis jetzt auf Klimaanlagen verzichten.

Durch die dunklen Scheiben heizt sich der Innenraum unnötig auf.

Nicht unbedingt: Je nachdem, wie die Scheiben beschaffen sind, wird mehr oder weniger Infrarotstrahlung absorbiert bzw. reflektiert oder durchgelassen. Eine schwarze Scheibe allein bedeutet also nicht automatisch, dass sich der Fahrzeug-Innenraum aufheizt.

Die Klimaanlage ist an, in Bus oder Bahn ist es aber trotzdem heiß?

Die Haltestellen-Abstände in Frankfurt sind relativ kurz: ca. 720 Meter bei den U-Bahn-Stationen, 510 zwischen Tram-Haltestellen. Beim Fahrgastwechsel gehen in der Regel alle Türen auf – häufig werden sie auch für später ankommende Fahrgäste länger offen gehalten –, viel kühle Luft wird so an jeder Haltestelle an die Umwelt abgegeben, ohne dass die Fahrzeuge bis zur nächsten Station wieder spürbar abgekühlt werden können.

Sind die von der VGF verwendeten Klimaanlagen nicht stark genug?

Die Klimaanlagen werden hinsichtlich Ihrer Kühlleistung nicht für den „Worst-Case“ konzipiert, weil in unseren Breiten konstante Temperaturen von 40°C und mehr über einen längeren Zeitraum ungewöhnlich sind. Bei überdurchschnittlichen Temperaturen und den schon genannten Umständen kann sich der Innenraum trotz Klimaanlagen aufwärmen – auch unangenehm.

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Wie oft fallen die Anlagen aus?

Erfahrungswerte bei unseren Bussen der VGF-Schwester ICB zeigen, daß eine Ausfallquote von rd. 2 % am Tag normal ist. D.h. aber im Umkehrschluss: in 98 % der Busse sind die Anlagen betriebs- bzw. einsatzbereit.

Im Jahr 2013 hatte die VGF auf „S“- und „U5“-Wagen 800 Anlagen im Einsatz. D.h.: 365 Tage = 292.000 Anlagenbetriebstage. Registriert hat die VGF 285 Störungen. Dies bedeutet 0,19 % Störtage. Außerdem: Im Gegensatz zum Bus, wo es nur eine Anlage auf dem Dach gibt, laufen bei U- und Straßenbahn die anderen Geräte weiter, somit wird bei einem Ausfall nicht automatisch die ganze Bahn warm.

Warum fallen Klimaanlagen doch mal aus?

Bei hohen Außentemperaturen hat eine Klimaanlage Schwierigkeiten, die Wärme abzuführen, als Folge steigt die Temperatur des Kältemittels, Druck und Wirkungsgrad sinken. Trotz regelmäßiger Wartung gibt es auch vereinzelt technische Defekte: Filter können verstopfen, die Anlage undicht sein, auch unterliegt sie wie alle technischen Einrichtungen normalem Verschleiß.

Werden Fahrzeuge – analog zum Winter – „sommerfest“ gemacht?

Die Wartung der Anlagen führt die VGF nach einem Konzept aus, das mit dem Hersteller abgestimmt ist, die Wartung mit Blick auf den Sommer und seine erwartbar hohen Temperaturen ist also terminiert. In Bussen werden Klimaanlagen aber auch im Winter benötigt, um die Scheiben nicht beschlagen zu lassen.

Bei den Schienenfahrzeugen werden die Klimaanlagen ebenfalls turnusmäßig das ganze Jahr gewartet. Die jährliche Klimaprüfung ist ebenfalls in der genannten Norm vorgeschrieben. Hier werden allerdings die kompletten Anlagen, ihre Regelung, Kältemittelzustand, Funktion etc. geprüft.

Der Reinigungs-Turnus der Einzelkomponenten (Verflüssiger und Verdampfer) sowie Tausch der Filtermatten ist mit vier bzw. sechs Wochen kürzer. So wird die Betriebszuverlässigkeit der Anlagen erhöht.

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Kann es sein, dass im Sommer die Heizung an ist?

Nein. Dieser Eindruck entstand mitunter bei älteren U-Bahnen des Typs „U2“, war aber falsch: Bei diesen Schienenfahrzeugen wurde der Innenraum nämlich mit der beim Bremsen frei gesetzten Wärme beheizt. Dies erfolgte über Luftkanäle, die im Fahrzeug-Inneren endeten und mit Klappen geschlossen wurden, die wiederum durch Thermostate geregelt wurden. Thermostate oder Klappen konnten defekt sein, weswegen in solchen Bahnen unter einigen Sitzen, wo die Lüftungskanäle endeten, ein warmer Luftzug zu spüren war, der wie eine eingeschaltete Heizung wirkte.

Alles in der Vergangenheitsform, denn die „U2“, seit Eröffnung der ersten U-Bahnstrecke im Oktober 1968 das Rückgrat des hiesigen ÖPNV, haben wir im April würdig verabschiedet. Die Wagen 303, 304 und 305 haben wir in ihren Auslieferungszustand zurück versetzt und werden sie zu Sonderfahrten nutzen oder vermieten – und da sollte sich dann niemand über fehlende oder defekte Klimaanlagen beschweren.

Gibt es „die richtige“ Temperatur?

Wohl kaum, bei 100 befragten Fahrgästen bekämen wir 150 Antworten.

Viele der hier aufgeführten Antworten machen deutlich, dass sich Fahrgäste bei 30 oder 35 Grad im Sommer nicht in allen Fällen auf gleichmäßig und immer kalte Busse und Bahnen verlassen können. Nicht vergessen sollte man aber, dass der ÖPNV Jahrzehnte ohne Klimaanlagen gefahren ist, diese Ausstattung erst seit rund zehn Jahren zum Standard gehört. Und auch das nicht überall. Überhitzte Fahrzeuge, die auf offener Strecke stehen und nicht geräumt werden können, sind überdies ein Problem überregionaler Bahnstrecken, so etwas passiert weniger in lokalen Bus- oder Straßenbahn-Netzen, auch wenn die Medien diese Geschichten in dieser Jahreszeit immer dankbar aufnehmen. Passt ja auch ins mediale Sommerloch.

Bernd Conrads
B.Conrads@vgf-ffm.de
15 KOMMENTARE
  • USA-Tourist
    Gepostet am 22:18h, 05 August Antworten

    Wer in den USA war… jaa, der weiß, wie sich ordentliche Klimatisierung anfühlt. Man kommt in den Raum und es ist angenehm frisch. Leider leben in Deutschland zu viele Mimimis, die gleich Erkältungssymptome um sich werfen, wenn sie nur hören, daß es etwas kühler sein könnte. Mein Auto ist übrigens, unabhängig von der Außentemperatur, auf komfortable 18 Grad gekühlt. Herrlich!

  • Bernd Conrads, VGF
    Gepostet am 15:39h, 15 September Antworten

    Ich finde die USA-Methode auch ganz angenehm. Aber manchmal übertreiben sie’s ein wenig. *bec.

  • Marcel
    Gepostet am 05:04h, 01 Oktober Antworten

    Das finde ich eine gute Maßnahme. Für mich würde es nichts schlimmeres geben als im Sommer in einem stickig-warmen Bus zu sitzen.

  • Patrik Bauer
    Gepostet am 20:39h, 24 November Antworten

    Hallo und wunderschöne Grüße aus Österreich.

    Ich habe mir den Beitrag durchgelesen und finde Ihn sehr Interresant.

    Wie gesagt super Beitrag weiter so.

    Gruß
    Patrik

    • Bernd Conrads, VGF
      Gepostet am 08:40h, 25 November Antworten

      Vielen Dank für die freundlichen Worte. Schön, wenn Sie den Text hilfreich fanden. Beste Grüße… *bec.

  • Dieter
    Gepostet am 19:23h, 21 Dezember Antworten

    Hallo, ein sehr interessanter Artikel mit vielen wissenswerten Infos, vielen Dank! Ein Bekannter von mir arbeitet auf dem Flughafen in einer größeren Stadt und fährt dort die Leute mit dem Shuttlebus. Hat mir erzählt, dass da auch noch sehr viele Busse keine Klimaanlage besitzen und es im Sommer dadurch sehr unerträglich wird, für Ihn und die Fluggäste. Viele Grüße, Dieter

  • Olaf Hauk
    Gepostet am 12:31h, 24 Juni Antworten

    Die Klimaanlagen der S2 haben einen Dauerzustand: KAPUTT !!!

    Oder abgeschaltet/gedrosselt

    Zumindest auf der Strecke Dietzenbach Bahnhof und Offenbach. Bei einigen Bahnen springt die Anlage in OFOst dann an und macht zwischen kühl und eiskalt.

  • Olaf Hauk
    Gepostet am 08:09h, 26 Juni Antworten

    … und bevor jetzt kommt: „Das ist aber die Bahn…“

    FÜR MICH IST DAS RMV DER DA VERSAGT. BASTA!!!

    Eure „Sparmaßnahmen“ inklusive Subunternehmer sind mir SCHNURZPIEPE !!!

    Bringt gescheite Leistung oder schafft Material an wo man im Notfall LÜFTUNGSFENSTER hat.

    Ersatzweise ne Kette oder Kontrolleur an eine offene Tür.

    Aber diese fahrbaren Saunen sind MIST wenn die Klima streikt.

  • Bernd Conrads, VGF
    Gepostet am 08:39h, 26 Juni Antworten

    Ja, das kommt jetzt! Weil es zutrifft, ob es Ihnen gefällt oder nicht! Die S2 ist eine S-Bahnlinie und die Fahrzeuge gehören der DB. Wir können keine Auskunft geben über Fahrzeuge, die nicht der VGF gehören und nicht von uns gewartet werden. Das sollten Sie bei allem Verständnis für Ihren Ärger und Ihren Wunsch, irgendwo Frust abzulassen, schlicht einsehen. *bec.

  • Maria Erdmann
    Gepostet am 11:04h, 10 November Antworten

    Hallo und danke für den Blog zum Thema Klimaanlagen. Mein Vater wollte lange Zeit keine Klimaanlage zu Hause haben aber als unsere Nachbar uns von den ganzen Vorteilen erzählt hat, haben wir ihn endlich auch umgestimmt. Natürlich muss man sich sehr genau beraten lassen um das richtige zu finden. Meine Nachbarin konnte uns nur positives berichten.

  • Aamark
    Gepostet am 17:18h, 17 April Antworten

    Ein schlechter Witz. Ich sitze gerade in der 60 und draussen sind es 22 Grad, im Bus gemessen 34. Anfrage beim Fahrer, ich weiß nicht wie das geht…und das ist mir schon sehr oft so gegangen in den Bussen von FFM.

  • Bernd Conrads, VGF
    Gepostet am 07:51h, 18 April Antworten

    Geheizte Fahrzeuge sind im Frühling oder Sommer ärgerlich. Da die Linie 60 nicht von der VGF oder ihrer Bus-Schwester ICB betrieben wird, kann ich nur eine allgemeine Auskunft geben: Wie bei den Straßen- und U-Bahnen sind auch bei den Bussen die Klimageräte werkstattseitig voreingestellt. D.h.: Der Fahrer kann „Heiß“ oder „Kalt“ nicht individuell regeln. Im vorliegenden Fall könnte also die Einstellung durch die Werkstatt fehlerhaft sein, was der Fahrer allerdings melden sollte. Leider kann ich das nicht nachvollziehen, da weder Fahrer noch Fahrzeug zu VGF oder ICB gehören. Trotzdem wünsche ich gute (und hoffentlich gut temperierte) Fahrt. *bec.

  • Luna Meis
    Gepostet am 01:44h, 26 Juli Antworten

    Klasse Artikel! Super nützlich für die jetzige Jahreszeit! 🙂 Besucht auch gerne meine Webseite: https://www.luftking.de/

  • Gretel ghamsharick
    Gepostet am 22:39h, 28 Juni Antworten

    Katastrophe. Auf mehrere Fahrten zwischen Friedrichsdorf, Frankfurt und Darmstadt waren die Klimaanlagen defekt.

  • Carsten
    Gepostet am 13:27h, 22 Juni Antworten

    Sitze gerade in der 62. seit 5 Tagen das gleiche Spiel. draußen 30 Grad, Schwül, innen 35° noch schwüler. Die Leute fächer sich schwitzend luft zu. Bei Anfrage beim Busfahrer kommt „funktioniert nicht“ und es werden zumindest die Dachluken aufgefahren – sprich ab und zu kommt mal ein frischer Luftzug vorbei.

    Wenn man dann am Terminal in den Westbus der Fraport oder die 72 einsteigt hat man angenehme 25 grad. Man muss also doch fragen: werden die Busse schlicht nicht regelmäßig gewartet? ist die 62 eine Abfalllinie weil die paar Leute dürfen leiden? Und wenn die Klimaanlage keine 30 Grad, also dann wenn Sie tatsächlich gebraucht würde, aushält, ohne zu überlasten und auszufallen, wer kauft so etwas?

    Außerdem: Die Busse hatten früher keine Klimaanlage, allerdings gibt es da 2 große Unterschiede. Erstens hatten diese Fenster, die aufgemacht werden konnten, womit sich der Innenraum nicht mehr oder sonderlich mehr erhitzt hat als die Außentemperatur. Warum man diese komplett weg lässt, wenn man weiß, dass die Busse damit bei über dreißig Grad oder im Falle eines defekt (bei 2% Immerhin alle 50 fahrten) nicht mehr benutzbar sind, ist mir ein Rätsel. und zweitens waren die Sommer nachweislich weniger warm.
    Das unterschwellige „beschwert euch nicht, früher hatten wir das auch nicht“, kann man sich da sparen.

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