Nachwuchs-Helden gesucht

Ganz gleich, ob es um das Ausbeulen eines Blechschadens an unseren Bahnen geht, das Erstellen von Hinweisschildern für die nächste Umleitung, das Steuern einer Bahn durch die Eschersheimer Landstraße oder um die Beratung unserer Kunden im InfoBus – ohne unsere Mitarbeiter läuft bei uns nichts! Deshalb hat unsere Kampagne im Sommer unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihre Aufgaben bei uns ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Denn sie sind es, die mit ihrem Einsatz und Fachwissen dafür sorgen, dass ihr – Frankfurt, seine Einwohner, Pendler und Touristen – komfortabel, sicher und zuverlässig zu euren Wunschzielen kommt. Dass dafür ein hohes Engagement und eine gute Ausbildung Voraussetzung sind, versteht sich von selbst. Gemeinsam mit der Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH bilden wir daher die VGF-Helden von morgen aus.

Das Grundwissen bekommen unsere Azubis in der Berufsschule und den Ausbildungswerkstätten mit auf den Weg. Parallel dazu sammeln sie in unseren Fachbereichen erste Erfahrungen und häufen Wissen an: Sie lernen schon in der Ausbildung die betrieblichen Abläufe, die eingesetzten Maschinen und Anlagen, die dazu notwendigen Techniken und Fertigkeiten, Ansprechpartner, Kollegen und Vorgesetzte kennen. Sie arbeiten an echten Aufgaben in einem der vielen Fachbereiche, in den sie nach der Ausbildung übernommen werden könnten.

Uns ist wichtig, dass die Auszubildenden möglichst viele Abteilungen durchlaufen, um unser Unternehmen mit all seinen Facetten und Bereichen kennen zu lernen – nur so erhalten sie einen Blick für das große Ganze. Deshalb lernen beispielsweise zukünftige Kaufleute für Verkehrsservice, die üblicherweise im Einkauf, dem Fachbereich Personal oder im Kundendienst arbeiten, zusätzlich in technischen Bereichen, wie der Systemtechnik oder dem Fahrweg.

Aktuell beschäftigt die VGF insgesamt 90 Auszubildende, davon 71 in technischen und 19 in kaufmännischen Berufen. Zwei unserer Azubis, Sascha Gerbl und Christian Panke, die beide Kaufleute für Verkehrsservice lernen und die im August bei uns angefangen haben, schildern für euch ihre ersten Erfahrungen in unserem Unternehmen.

Sascha Gerbl, Kaufmann für Verkehrsservice im 1. Ausbildungsjahr
Sascha Gerbl, Kaufmann für Verkehrsservice im 1. Ausbildungsjahr

Schon seit Kindertagen empfinde ich große Begeisterung für den Schienenverkehr – insbesondere für Straßen- und U-Bahnen – in meiner Heimatstadt Frankfurt. Für mich stand eigentlich schon immer fest: Wenn ich die Schule abgeschlossen habe, will ich zur VGF. Diesen Wunsch haben zwei Praktika in der Stadtbahnzentralwerkstatt und insbesondere das in der Unternehmenskommunikation vor gut zwei Jahren gefestigt. Da mir die Tätigkeiten dort viel Spaß gemacht haben, habe ich mich nach dem Abitur für eine kaufmännische Berufsausbildung entschieden. Das Tolle daran ist nämlich, dass man während der Ausbildung in nahezu alle Abteilungen der VGF „reinschnuppern“ kann. Wegen meines großen Interesses am Schienen-Betrieb habe ich mich für die Ausbildung zum Kaufmann für Verkehrsservice entschieden. Denn in diesem Ausbildungszweig lernt man primär die Abteilungen kennen, die den Betriebsabläufen „am nächsten“ sind. Unter anderem werde ich in der Betriebsleitstelle und sogar in der Betriebsfahrschule eingesetzt!

Toll war, dass es für alle Azubis der Unternehmensgruppe Stadtwerke (also auch die der Mainova und der Bäder-Betriebe) gleich zu Beginn für eine Woche in den Vogelsberg ging. Dort lernten wir uns untereinander kennen, und alle lernten etwas übers „eigene“ Unternehmen. Generell kümmern sich unsere Ausbilder und unsere Jugend-Auszubildendenvertretung wirklich gut um uns, was man am jährlichen Azubi-Ausflug, der bevorstehenden Azubi-Weihnachtsfeier und der generell sehr aufmerksamen Betreuung sieht. Auch in den drei Fachbereichen, in denen ich bisher eingesetzt war, habe ich mich sehr wohlgefühlt. Bisher fühle ich mich im Unternehmen als Neuling sehr gut aufgehoben. Die Mitarbeiter und die anderen Azubis sind alle sehr nett, die Arbeitszeit sowie die Vergütung stimmen und die Arbeit macht Spaß. Ich würde mich freuen, wenn ich nach zweieinhalb Jahren, wenn ich die Ausbildung beendet habe, übernommen werde und nach Möglichkeit eine Fahrberechtigung bekommen kann.

 

Christian Panke, Kaufmann für Verkehrsservice im 1. Ausbildungsjahr
Christian Panke, Kaufmann für Verkehrsservice im 1. Ausbildungsjahr

Was macht ein Leipziger mit bayerischem Abitur bei der VGF? Das ist eine gute Frage, die ich mir selbst bis heute nur in Teilen beantworten kann. Mein Werdegang liest sich ein wenig wie eine Tour durch Deutschland. Geboren und aufgewachsen bin ich in Leipzig, mein Abitur konnte ich an einer Fachoberschule in Hof an der Saale erlangen und nach einem Zwischenstopp im schönen Koblenz, um die Welt der Pädagogik kennenzulernen, bin ich nun hier bei euch in Frankfurt gelandet. Ich bin wie Sascha Azubi im ersten Ausbildungsjahr für den Kaufmann für Verkehrsservice – kurz KfV. Ich glaube, dass dieser Beruf gut zu mir passt. Warum? Naja, eine kleine „freakige Ader“ zum Themenkomplex ÖPNV kann nicht schaden – und eine solche besitze ich. Auch Vorkenntnisse in Wirtschaft bringe ich durch den Besuch der Oberstufe einer Fachoberschule schon mit. Warum also nicht beides in einem Beruf verbinden?

In meiner kurzen Zeit bei der VGF konnte ich zwei Besonderheiten bemerken: Interesse und Offenheit. Schon beim Bewerbungsgespräch ging es los. Im Gegensatz zu anderen potentiellen Arbeitgebern bekam ich direkt Fragen zu meinem Werdegang und meiner damaligen Tätigkeit (freiwilliges soziales Jahr) gestellt. Nicht das reine „abchecken“ der Person stand im Vordergrund, sondern der Mensch an sich. Und die Offenheit schlägt mir jedes Mal entgegen, sobald ich einen neuen Bereich betrete oder in Kontakt mit neuen Personen komme. Gerade diese ersten wichtigen Momente waren und sind es, die dazu geführt haben, dass ich mich im Unternehmen wohl und willkommen fühle.

brauchenFür das kommende Ausbildungsjahr mit Start im Sommer 2016 haben wir noch Plätze zu vergeben:

teilen:

4 Kommentare

  1. Haha, wir haben 2 x Unterlagen geschickt für ein Praktikum, …noch nicht mal antwort haben wir bekommen, auch nicht nach einem telefonat.

    1. Hallo, wenn du wirklich mehrfach keine Antwort erhalten hast, tut mir das leid. Das ist ärgerlich und sollte eigentlich nicht passieren. Falls noch Interesse an einem Praktikum besteht, schreib uns doch bitte eine kurze E-Mail an social.media@vgf-ffm.de mit den wichtigsten Daten zu dir, dem gewünschten Praktikum und der Stelle, der du die Unterlagen zugeschickt hast. Danke!

  2. Schön, dass ihr so junge Azubis im Unternehmen habt, die Zukunft “gehört“ ja irgendwie uns! 😉

    Was ich aber mal Fragen wollte, wie ist das mit der Ausbildung zum Schienenbahnfahrer? Kann ich mich für den Job ganzjährig bewerben oder gibt es dafür auch Bewerbefristen?

    Freue mich schon auf eine Antwort! 🙂

    1. Hallo, in jedem Jahr gibt es mehrere Kurse, bei denen neue Fahrer ausgebildet werden. Bewerben kann man sich jederzeit. Es handelt sich dabei jedoch nicht um eine klassische Berufsausbildung.

      Weitere Infos unter: https://www.vgf-ffm.de/de/die-vgf/jobs-karriere/stellenanzeigen/stellenanzeigen-einzelansicht/news/schienenbahnfahrer_mw/

Schreibe einen Kommentar